Aquarelle 1996-2000

 

Australien

und das verschwinden der Architektur

In Australien bin ich -im Gegensatz zu Europa- manchmal sehr misstrauisch in den Weingärten beobachtet worden.
Generell hatten die „winegrower“ kaum Verständnis für mich. Im Eden Valley (sic!) bin ich sogar gebeten worden zu gehen, weil man Angst hatte ich könnte Bakterien aus Europa einschleppen. Ich beschwerte mich dann bei den Kühen, weil die hörten mir gut zu und verstanden meine Faszination für die magischen Landschaften und Weiten.

Irgendwie ist dann so nach und nach die Architektur aus meinen Aquarellen verschwunden und Vegetationen wie Blumen, Weinreben ect. breiteten sich in den Zeichenblättern aus. Auch mit den Materialien begann ich zu experimentieren. Ich verwendete farbige Erde der Umgebung und andere Pigmente mit  Bindemittel wie Kasein, Leinöl, oder Wein und Gelege vermischt mit Ei. ich wollte immer genauer in das Wesen der Vegetation hineinschauen, ganz tief in das Geheimnis des Lebens hineingelangen und auf einmal tauchten aus tiefen Gründen die ersten Schleifen auf. So, wie etwa die mikrobiologischen Formen der DNA in den Zellbündel aussehen.

 

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